Beim Konsistorium vereinbart

Kardinal Müller erstmals bei Papst Leo XIV.

Veröffentlicht am 29.01.2026 um 12:43 Uhr – Lesedauer: 

Vatikanstadt ‐ Nicht viele Deutsche tummeln sich im Vatikan. Ein prominenter Vertreter ist Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller. Papst Leo XIV. empfing den gebürtigen Mainzer nun erstmals in Privataudienz.

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Papst Leo XIV. hat den deutschen Kardinal Gerhard Ludwig Müller in Privataudienz empfangen. Die Begegnung sei während der großen Kardinalsversammlung (Konsistorium) Anfang Januar vereinbart worden, wie der ehemalige Leiter des vatikanischen Glaubensdikasteriums der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) anschließend mitteilte. Der Inhalt des Gesprächs ist, wie üblich, vertraulich.

Müller (78) war von 2012 bis 2017 Präfekt der damaligen Glaubenskongregation und damit der ältesten zentralen Kurienbehörde im Vatikan. Der aus Mainz stammende Theologe war von 2002 bis 2012 Bischof von Regensburg. Papst Benedikt XVI. holte den konservativen und streitbaren Dogmatiker 2012 nach Rom. 2014 machte Papst Franziskus ihn zum Kardinal – die einzige Erhebung eines Deutschen während seiner Amtszeit. (KNA)