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Thema
Die theologische Debatte auf katholisch.de

Die theologische Debatte auf katholisch.de

Ob Missbrauchs- oder Corona-Krise, der Umgang mit Homosexuellen oder die Gleichberechtigung von Frauen: Wie steht es um die Gegenwart und die Zukunft der katholischen Kirche? Darüber diskutieren Theologinnen und Theologen regelmäßig auf katholisch.de.
Maria Goretti
Welche Botschaften diese Verehrung vermittelt

Maria Goretti als Märtyrerin der Reinheit? Zeit für eine Intervention

Die heilige Maria Goretti gilt als "Märtyrerin der Jungfräulichkeit". Die Regensburger Theologinnen Philippa Haase, Judith König und Ute Leimgruber halten solche Kategorien für nicht länger haltbar. Ein Gastbeitrag.
Bibliothek der Uni Tübingen
Wie heute von Gott reden?

Nicht nur ein Leseproblem: Warum die Krise der Theologie tiefer reicht

Theologische Bücher finden kaum noch Leser – das ist nur ein Symptom, stellt Johannes W. Vutz fest: Es gilt, tiefer zu bohren. Die Theologie müsse neu lernen, für Menschen zu sprechen, die Gott nicht mehr vermissen.
Teilnehmer des Zweiten Vatikanischen Konzils lauschen einer der Reden.
Ein Gastbeitrag von Dogmatiker Jan-Heiner Tück

Lernverweigerung: Brandmüller hätte zum Konzil besser geschwiegen

Für Kardinal Walter Brandmüller sind die Erklärungen des Zweiten Vatikanums zum Verhältnis der Kirche zu anderen Religionen und zur Religionsfreiheit überholt. Der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück widerspricht: Heute zeige sich, wie zukunftsweisend diese Dokumente sind.
Dunkler Kirchturm hinter Bäumen am Abend
Selbstrelativierung als einzige Chance

Kann sich die katholische Kirche noch retten?

Der Studientag der Deutschen Bischofskonferenz zur "Sendung der Kirche inmitten der säkularen Gesellschaft" lieferte beunruhigende Erkenntnisse, schreibt Dogmatiker Hans-Joachim Sander in einem Gastbeitrag. Für die Kirche ergebe sich ein schwerwiegendes Problem. Eine Lösung zeige sich in der Bibel.
Dunkle Wolken über der Kuppel des Petersdoms
Ein Gastbeitrag von Theologe Daniel Bogner

Menschenrechte nach der Zeitenwende – eine Aufgabe der Kirche?

Das Recht des Stärkeren scheint die regelbasierte Weltordnung zu verdrängen, schreibt Moraltheologe Daniel Bogner. Das löse bei vielen Menschen große Sorgen aus – und die Frage, woran man sich jetzt halten kann. In dieser Lage komme auf den Katholizismus eine besondere Verantwortung zu.
Ein Kruzifix aus Holz hängt an einer weißen Wand
Ein Gastbeitrag von Jan-Heiner Tück

Kreuz-Debatte: Ein Kruzifix ist immer anstößig

Auf der Zugspitze gibt es bald ein zweites, im Eingangsbereich eines Gymnasiums in Bayern soll ein Kreuz dagegen entfernt werden. Jan-Heiner Tück sieht nun auch mündige Laien in der Pflicht.
Ein Priester vor seiner Gemeinde
Theologin Frey: Es kommt nicht auf das "Was" an, sondern auf das "Wie"

Warum eine Predigt im gewissen Sinne immer politisch ist

Politische Ereignisse haben die Frage aufgeworfen, worüber Geistliche predigen dürfen. Die in Fribourg lehrende Pastoraltheologin Regina M. Frey geht dieser Frage in ihrem Gastbeitrag nach – aus der Perspektive der Homiletik und der praktischen Predigtausbildung.
Die Macht der Demütigung und die Ohnmacht der Demut
Gedanken nach den ersten Tagen der neuen Trump-Präsidentschaft

Die Macht der Demütigung und die Ohnmacht der Demut

Seit einer Woche ist Donald Trump wieder Präsident der USA. In einem Beitrag für katholisch.de blickt der Salzburger Dogmatiker Hans-Joachim Sander auf den Umgang von Trump und seinen Getreuen mit ihrer neuen Macht, die vielfach mit Demütigungen anderer einhergehe. Ein Mittel dagegen könne Demut sein.
Eine offene Kirchentür
Theologe Ludger Verst über einen radikalen Perspektivwechsel

Aus der Krise führt nur eine diakonische Kirche

Die Krise der Kirche ist vor allem eine Krise der Repräsentation, schreibt der Theologe Ludger Verst – sie drohe an ihrer Macht zu ersticken. In seinem Gastbeitrag ruft er dazu auf, das jesuanische Vermächtnis wiederzuentdecken: Es brauche eine neue Solidarität im Kleinen und Zerstreuten.
Erstkommunion
Ein Gastbeitrag vom Kölner Pastoralreferenten Peter Otten

Stempel statt Erinnerung? So eine Kommunionvorbereitung macht traurig

Eine Gemeinde irgendwo in Westdeutschland: Eltern sollen ihre Kinder zu Hause auf die Erstkommunion vorbereiten. Die Gottesdienstteilnahme wird per Stempel erfasst. Ein Gastbeitrag von Peter Otten über Beziehungen und eine lähmende Kirchendepression.
Beratungen bei Weltsynode
Salzburger Dogmatiker Hans-Joachim Sander zu Weltsynoden-Ende

Vage Synodalität ohne Wagemut: Kirchlicher Machtkampf vorprogrammiert

Die Weltsynode wollte Streit und Machtkämpfe partout vermeiden, kommentiert Dogmatiker Hans-Joachim Sander. Mit dieser Taktik habe sie aber genau das Gegenteil bewirkt: Machtkämpfe über die Bedeutung von Synodalität seien unvermeidbar. Die Frage nach der Weihe von Frauen sei ein Beispiel dafür.
Papst Franziskus trifft Studierende
Regina Heyder zu den jüngsten Aussagen von Papst Franziskus

"Die Kirche ist Frau" – wider die Vereindeutigung theologischer Bilder

In Belgien hat Papst Franziskus es wieder gesagt: "Die Kirche ist Frau". Das soll auch die Nichtzulassung von Frauen zum Weiheamt verteidigen. Doch es ist Vorsicht geboten, wenn man theologische Bilder dogmatisch festlegen will – oder aus ihnen Normen ableiten. Ein Gastbeitrag von Regina Heyder.
Beichte im Beichtmobil am im "Park der Versöhnung" des Weltjugendtags in Lissabon (Portugal).
Für eine neue Kultur des Bußsakraments

Die Zukunft der Beichte: Nicht tot, sondern anders

Totgesagte leben länger – das gilt auch für die Beichte. Der Moraltheologe Dirk Gärtner teilt es nicht, dass Kollegen das Bußsakrament am Ende sehen. Heute beichten Menschen anders. Dafür braucht es einen neuen Rahmen, neue Ideen – und gute Priester.
Zwei Priester im Gespräch
"Du" oder "Sie"? Von Chancen und Risiken in der Pastoral

Klerikale Kumpanei: Wenn Priester selbstverständlich duzen

In kaum einer Institution spielen Titel in der Anrede eine so wichtige Rolle wie in der Kirche. Doch Priester sind schnell beim "Du" – ob untereinander oder gegenüber ihrer Gemeinde. Der Mainzer Pastoraltheologe Philipp Müller findet das bedenklich und warnt vor übergriffigem Verhalten.
Transgender: Dignitas infinita stellt die Menschenwürde auf den Kopf
Vatikan-Dokument erteilt "Geschlechtsumwandlung" klare Absage

Transgender: Dignitas infinita stellt die Menschenwürde auf den Kopf

Als Menschenwürde-Dokument wird das jüngst vom Glaubensdikasterium veröffentlichte Papier aus dem Vatikan bezeichnet. Gerade beim Thema Transidentität widerspricht "Dignitas infinita" jedoch der Menschenwürde, schreibt die Theologin Ursula Wollasch im Gastbeitrag für katholisch.de.
Ein Priester legt seine Stola um die Hände eines Paares
Was bei der Debatte um "Fiducia supplicans" aus dem Blick gerät

Theologe: Wir brauchen ein Ehe-Sakrament für das "Feldlazarett"

Das vatikanische Segensdokument "Fiducia supplicans" hat eine breite Debatte ausgelöst. Aus Sicht des Theologen Daniel Bogner geht es dabei auch um ein grundlegenderes Thema: den Unterschied zwischen Segen und Sakrament. Er fordert daher ein neues Verständnis dafür, was Ehe bedeutet.
Zwei Männer stehen sich nahe
Homosexuelle Beziehung oder skandalöses Bild von Männlichkeit?

David und Jonathan: Über Männer und ihre Beziehungen

Seelenverwandtschaft, Küsse und Tränen: Die Erzählung von David und Jonathan wirft für manchen Leser die Frage auf, ob da mehr war als reine Freundschaft. Exeget Mathias Winkler erklärt im Gastbeitrag, wie das zu verstehen ist und was problematische Bilder von "Mannsein" damit zu tun haben.
Logo der CDU
Politisch-theologische Beobachtungen von Georg Essen zum Programmentwurf

Kommt der CDU vor lauter Konservatismus das Christliche abhanden?

Im Entwurf ihres neuen Grundsatzprogramms will sich die CDU zum "C" bekennen. Theologe Georg Essen analysiert, dass vielmehr das Konservative das Integral des Gesamtprogramms ist. Diesem Ungleichgewicht mangelt es an einer zentralen Stelle an Problembewusstsein, schreibt er in seinem Gastbeitrag.
Kerzen anlässlich einer Rorate-Messe in Herz Jesu Bad Godesberg
Katharina Klöcker für christlich-moralische Form des Widerstands

Theologin: Wir müssen dem Terror widerstehen

Welche Möglichkeiten des Widerstandes im Angesicht von Terror und Gewalt gibt es und welche davon sind moralisch richtig? Die Bochumer Moraltheologin Katharina Klöcker zeigt in einem Gastbeitrag auf, wie es gelingen kann, sich im christlichen Sinn zur Wehr zu setzen.
 Frau hält Stola
Dogmatikerin antwortet auf Aussagen des Kardinalstaatssekretärs über Priestertum

Knop zu Parolin: "Nicht verhandelbar" ist Geschlechtergerechtigkeit

Hat die Kirche die Vollmacht, ihre Tradition und Lehre aktiv zu gestalten? Ja, sagt die Dogmatikerin Julia Knop in der Debatte um die jüngsten Parolin-Bemerkungen zur "Frauenfrage" – und zeigt auf, wie erheblich sich etwa die Lehre über das Priesteramt im Laufe von 2.000 Jahren verändert hat.
Eine leere Kirche (Symbolbild)
Replik von Rainer Bucher und Michael Schüßler auf Tück und Körtner

Eine auf verfasste Kirche fokussierte Theologie verliert Zeugniskraft

Jan-Heiner Tück und Ulrich Körtner haben auf katholisch.de die Ergebnisse der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung analysiert. Ihre Forderung nach einer Theologie, die von der Kirche her und auf die Kirche hin denkt, zieht die falschen Schlüsse, meinen die Theologen Rainer Bucher und Michael Schüßler.
Es braucht eine Theologie, die von Kirche her und auf Kirche hin denkt
Jan-Heiner Tück und Ulrich Körtner über theologische Lektionen aus der KMU

Es braucht eine Theologie, die von Kirche her und auf Kirche hin denkt

Was bedeuten die Ergebnisse der Studie zur Kirchenmitgliedschaft? Die Theologen Jan-Heiner Tück und Ulrich Körtner werfen in ihrem Gastbeitrag einen ökumenischen Blick auf sie – und ziehen Lehren für die akademische Theologie: Die Zeiten, sie primär als Kirchenkritik zu betreiben, seien vorbei.
Der KI-Luther zum Reformationstag ist innovativ, aber riskant
Dogmatiker Tück sieht Projekt der evangelischen Kirche kritisch

Der KI-Luther zum Reformationstag ist innovativ, aber riskant

Die Künstliche Intelligenz (KI) hat auch die Kirchen erreicht. Anlässlich des Reformationstags hat die evangelische Kirche im Rheinland ein KI-gestütztes Gespräch mit Martin Luther angekündigt. Warum das Risiken birgt, erklärt der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück in seinem Gastbeitrag.
Ein Graffiti zeigt Papst Franziskus, der als Fensterputzer Smogwolken beseitigt
Philosoph Daniel Saudek fordert entschiedene Veränderungen

Sozial-ökologische Wende – Warum zögert die Kirche?

Die Kirche in Deutschland handle nicht nachhaltig, kritisiert der Philosoph Daniel Saudek: Sie bekenne sich zur sozial-ökologischen Wende, vernachlässige aber die notwendigen Schritte. In seinem Gastbeitrag fordert er Reformen, die es aus Pflicht gegenüber Gott und den Menschen brauche.
Theologin: Kirche darf transidente Menschen nicht im Stich lassen
Ursula Wollasch setzt sich für Netzwerk an Hilfeleistungen ein

Theologin: Kirche darf transidente Menschen nicht im Stich lassen

Ursula Wollasch ist Ansprechperson für transidente Menschen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Theologin erlebt, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität ausgegrenzt werden. Was sie sich deshalb für kirchliche Einrichtungen wünscht, erklärt sie im Interview mit katholisch.de.
Ein Priester steht am Altar und spricht das Gabengebet über Wein und Brot.
Dogmatiker Tück zur Debatte um Öffnung des Priesteramts für verheiratete Männer

"Viri probati": Die entschiedene Unentschiedenheit aufgeben

Die Priesterweihe von Männern, die sich in Ehe, Familie und Beruf bewährt haben, könnte ermöglicht werden. Doch Papst Franziskus zögert. Dabei könnte die Öffnung für Regionen, die extrem vom Priestermangel betroffen sind, ein Segen sein, schreibt der Dogmatiker Jan-Heiner Tück in seinem Gastbeitrag.
Kranemann: Segensfeiern nicht vorrangig von Abgrenzung her gestalten
Erfurter Liturgiewissenschaftler über mögliche Formen und Elemente

Kranemann: Segensfeiern nicht vorrangig von Abgrenzung her gestalten

Wie könnten nach dem Beschluss des Synodalen Wegs Segensfeiern für Paare aussehen? Im Interview mit katholisch.de erklärt der Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann, was er für entscheidend hält – und warnt davor, bei der Konzipierung in erster Linie die Abgrenzung zur Trauung zu betonen.
Segensfeier für Paare, die sich lieben
Liturgiewissenschaftler Haunerland: Den Handlungstext ernst nehmen

Welche Segensfeiern will der Synodale Weg?

Der Beschluss des Synodalen Wegs zu Segensfeiern eröffnet laut Winfried Haunerland konkrete Handlungsmöglichkeiten. In seinem Gastbeitrag ruft der Liturgiewissenschaftler auf, den Handlungstext ernst zu nehmen – besonders den herausgestellten Unterschied, den solche Feiern zur Trauung haben müssen.
Segnung eines homosexuellen Paars
Ewald Volgger über den Beschluss des Synodalen Wegs und die Folgen

Liturgiker zu Segensfeiern: Sehe Chance auf Übereinkunft mit Rom

Der Linzer Liturgiewissenschaftler Ewald Volgger beschäftigt sich schon lange mit Segensfeiern für homosexuelle Paare. Im katholisch.de-Interview blickt er auf den Beschluss des Synodalen Wegs zu diesem Thema und darauf, wie es nun – auch im Blick auf die Diskussion mit dem Vatikan – weitergehen könnte.
Priester, Levit oder Samariter: Wo stehen die katholischen Kliniken?
Debatte um geschlechtsangleichende Eingriffe bei transidenten Menschen

Priester, Levit oder Samariter: Wo stehen die katholischen Kliniken?

Vor wenigen Tagen verboten die US-Bischöfe den katholischen Kliniken ihres Landes geschlechtsangleichende Eingriffe bei transidenten Menschen. In einem Gastbeitrag reagiert Ursula Wollasch, unabhängige Ansprechpartnerin für transgeschlechtliche Menschen, auf den Beschluss – und schildert ihren Traum.
Der Priester ist auch nur ein Mensch – und kein "Indianer-Häuptling"
Ein kritischer Blick auf das kirchliche Amtsverständnis

Der Priester ist auch nur ein Mensch – und kein "Indianer-Häuptling"

Was Winnetou mit Jesus zu tun hat? Eine ganze Menge, sagt Andreas Heek mit Blick auf das katholische Amtsverständnis. Der Leiter der Arbeitsstelle Männerseelsorge kritisiert in seinem Gastbeitrag eine Überhöhung des Priesters, an der die Geweihten selbst allzu oft zu zerbrechen drohen.
Farbiges Licht fällt von einem Kirchenfenster auf das Taufbecken, darauf sind die Worte "Und taufet sie" zu erkennen.
Dogmatiker Wintzek schlägt geänderten Ablauf bei Sakramentenspendung vor

Kleriker oder Laie: Eine Warnung vor der Zwei-Klassen-Taufe!

In den Bistümern Essen und Stuttgart spenden nun auch Laien die Taufe. Was bedeutet das für die Feier? In seinem Gastbeitrag fordert der Dogmatiker Oliver Wintzek ein Umdenken. Christus solle wieder mehr ins Zentrum der Sakramente gerückt werden – durch kleine Änderungen der traditionellen Abläufe.
Sellmann: Auf den Synodalen Weg kann die Kirche stolz sein
Bochumer Pastoraltheologe plädiert für Mut zum Risiko

Sellmann: Auf den Synodalen Weg kann die Kirche stolz sein

Kommende Woche steht die nächste Vollversammlung des Synodalen Wegs an. Immer mit schwingt die Kritik an dem Prozess. Der Bochumer Pastoraltheologe Matthias Sellmann beschreibt verschiedene Vermeidungsstrategien und hält dagegen.
Der Priester am Altar erhebt den Kelch während des Gottesdienstes
Eine Replik des Tilburger Theologen Stefan Gärtner auf Äußerungen Schallenbergs

Wer den Sonntag zur Pflicht erklärt, hat Eucharistie nicht verstanden

In einem Interview hat der Paderborner Moraltheologe Peter Schallenberg die Aussetzung der Sonntagspflicht im Zuge der Corona-Pandemie kritisiert. Der Tilburger Theologe Stefan Gärtner widerspricht ihm: Die Pflicht zur Teilnahme an einer Eucharistiefeier sei ein Widerspruch in sich.
Das gelochte Metallkreuz und das Logo des Synodalen Weges
Eine Replik von Gregor Maria Hoff auf die Kritik von Kardinal Schönborn

Keine Instrumentalisierung – dem Synodalen Weg geht es um Umkehr

Kardinal Christoph Schönborn sieht im Synodalen Weg die Gefahr einer Instrumentalisierung des Missbrauchsskandals. Der Salzburger Fundamentaltheologe Gregor Maria Hoff widerspricht: Der Reformprozess müsse wegen des Missbrauchs über Grundlegendes reden – gerade über das Amt. Ein Gastbeitrag.
Der Sitzungssaal im Frankfurter Congress Center bei der zweiten Synodalversammlung
Freiburger Fundamentaltheologe analysiert das Schreiben von 74 Bischöfen

Striet: Nehme Brief zum Synodalen Weg intellektuell nicht allzu ernst

74 Bischöfe und Kardinäle aus Amerika und Afrika hatten in einem Brief scharfe Kritik am Synodalen Weg geäußert. Der Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet hält die Warnungen vor einer Kirchenspaltung allerdings für verfehlt. Das Schisma gebe es schon längst, schreibt er in einem Gastbeitrag.
Papst Franziskus steht hinter einem Vorhang und guckt aus einem Fenster
Ein Gastbeitrag des Salzburger Dogmatikers Hans-Joachim Sander

Die Ukraine ist im Krieg – und wo ist der Papst?

Der Papst kritisiert Putins Ukraine-Krieg – und schont den putinhörigen Patriarchen Kyrill. Ist Moskau ein Europa wert? Es gebe nun keine gebotene Neutralität mehr, wie man es mit autoritärer Herrschaft hält, schreibt der Dogmatiker Hans-Joachim Sander für katholisch.de.
Kardinal Woelki kehrt zurück: Zeit für einen Neuanfang
Dogmatiker Tück im Gastbeitrag über die Fastenzeit, Umkehr und Aussöhnung

Kardinal Woelki kehrt zurück: Zeit für einen Neuanfang

Nach einer fünfmonatigen Auszeit kehrt Kardinal Rainer Maria Woelki ins Erzbistum Köln zurück – am Aschermittwoch. Im Gastbeitrag erklärt Jan-Heiner Tück mögliche Motive für das gewählte Datum. Der Theologe plädiert für eine Chance für einen Neuanfang des Erzbischofs – auch mit Hilfe der Gläubigen.
Sabine Demel ist Professorin für Kirchenrecht an der Uni Regensburg
Replik auf jüngste Aussagen von Jan-Heiner Tück zum Synodalen Weg

Strukturfragen als unwichtig abzutun ist unkatholisch

Vor wenigen Tagen warnte der Theologe Jan-Heiner Tück davor, die Verantwortlichen beim Synodalen Weg wollten demokratische Strukturen durchsetzen, die nicht mit der Verfasstheit der katholischen Kirche vereinbar seien. In einem Gastbeitrag antwortet ihm jetzt die Kirchenrechtlerin Sabine Demel.
Warum wir eine andere Sprache über Tiere brauchen
Ein Gastbeitrag des ökumenischen Arbeitskreises "Tiwis – Tiere und wir"

Warum wir eine andere Sprache über Tiere brauchen

"Mastschwein" oder "Legehenne": Ist die Art und Weise, wie Tiere in der Sprache behandelt werden, gerechtfertigt? Ruth Kaiser und Monika Hoffmann vom ökumenischen Arbeitskreis "Tiwis – Tiere und wir" plädieren für weniger Instrumentalisierung und mehr franziskanische Geschwisterlichkeit.
Segnung eines homosexuellen Paars
Ein Gastbeitrag des Kommunikationsberaters Erik Flügge

Segnungen homosexueller Paare: Den lauten Protest auslaufen lassen

Der Protest gegen das Vatikan-Veto zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare habe schon jetzt alles erreicht, resümiert der Kommunikationsberater Erik Flügge. Doch er könne nur Rückenwind geben, wenn er nicht weiter eskaliert. Daher müsse nun die Devise gelten: Runter vom Baum!
Ist bischöflicher Ungehorsam gegenüber dem Papst ein Schisma?
Ein Gastbeitrag von Kirchenrechtler Thomas Schüller

Ist bischöflicher Ungehorsam gegenüber dem Papst ein Schisma?

"Ein Bischof, der das päpstliche Verbot der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ignoriert und ihm zuwiderhandelt, zieht sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu", hatte Kirchenrechtler Gero Weishaupt kürzlich in einem Interview behauptet. Thomas Schüller analysiert, warum Weishaupt unrecht hat.
Pastoraltheologe: Synodale Priesterausbildung statt Kasernierung
Reklerikalisierung sei schwere Hypothek für alle kirchlichen Berufungswege

Pastoraltheologe: Synodale Priesterausbildung statt Kasernierung

Durch die zahlreichen Missbrauchsfälle wird die Priesterausbildung mehr und mehr hinterfragt. Der Innsbrucker Pastoraltheologe Christian Bauer fordert in seinem Gastbeitrag eine entschlossene Neuausrichtung: Statt Herein-Forderungen in das Priesterseminar brauche es Heraus-Forderungen in die Welt.
"Beziehungsberatung" mit Gott: Was uns seine Abwesenheit sagen kann
Matthias Sellmann und Thomas Arnold über eine Gotteserfahrung ohne Gott

"Beziehungsberatung" mit Gott: Was uns seine Abwesenheit sagen kann

Für viele Menschen spielt Gott heute keine Rolle mehr im Leben. Hat er sich aus der Welt zurückgezogen? Oder sind die Menschen blind für ihn geworden? Nein, sagen Matthias Sellmann und Thomas Arnold im Gastbeitrag – und sehen in dem Gefühl seiner Abwesenheit eine Chance, ihn neu zu suchen.
Alle Jahre wieder? Advent angesichts weihnachtlicher Polemik
Dogmatiker Weißer über die Ankunft Gottes

Alle Jahre wieder? Advent angesichts weihnachtlicher Polemik

Jedes Jahr beklagen Christen, viele Menschen würden die Bedeutung von Weihnachten gar nicht verstehen. Verurteilen sollte man das nicht, schreibt Dogmatiker Markus Weißer im Gastbeitrag. Dabei sollten auch Christen sich der eigentlichen Botschaft wieder bewusst werden.
Tück: Lockdown der Gottesdienste in Österreich ist nicht alternativlos
Wiener Dogmatiker über mögliche Motive für die Entscheidung der Bischöfe

Tück: Lockdown der Gottesdienste in Österreich ist nicht alternativlos

Während es in Frankreich Proteste gegen das Gottesdienstverbot gab, zog die katholische Kirche in Österreich beim Lockdown mit. Dabei hätte sie mit gewissen Maßnahmen ein Ort des Trostes werden können, stellt Dogmatiker Jan-Heiner Tück im Gastbeitrag heraus. Nun befürchtet er fatale Folgen.
Was die Kirche von der US-Wahl lernen kann
Dogmatiker Sander über zwei alte Kulturtechniken

Was die Kirche von der US-Wahl lernen kann

Bei der US-Wahl hätten die Briefwahlstimmen über Twitter und Behauptungen gesiegt, schreibt Hans-Joachim Sander. In der Kirche fehlt ihm die Fähigkeit, sich untereinander über Glaubensfragen abzustimmen. Dafür könne die Wahl ein Vorbild sein.
Bischof Heinrich Timmerevers
Bischof von Dresden-Meißen fordert demütige Seelsorge und Hilfe für Betroffene

Timmerevers: Müssen uns verstärkt um geistlichen Missbrauch kümmern

Der Fall der Integrierten Gemeinde zeigt, wie anfällig eine Religionsgemeinschaft wie die katholische Kirche für geistlichen Missbrauch ist, schreibt Bischof Heinrich Timmerevers. In einem Gastbeitrag für katholisch.de wirft er einen Blick auf gefährliche Seelenführer und die Suche nach einem neuen Umgang.
Papst Franziskus – Gegner einer Ökosozialen Marktwirtschaft?
Gastbeitrag von Sozialethiker Joachim Wiemeyer zu "Fratelli tutti"

Papst Franziskus – Gegner einer Ökosozialen Marktwirtschaft?

Nicht nur der Titel der neuen Sozialenzyklika von Papst Franziskus sorgte für Diskussionen. Auch kam Kritik mit der Frage auf, ob der Pontifex sich in "Fratelli tutti" von der Ökosozialen Marktwirtschaft abgekehrt hat. Sozialethiker Joachim Wiemeyer verdeutlicht in seinem Gastbeitrag die Positionen des Papstes.
Eine Kuh im Viehtransporter
Ein Gastbeitrag des ökumenischen Arbeitskreises "Tiwis – Tiere und wir"

Corona als Weckruf: Warum Christen auf das Tierwohl achten sollten

Die Gier nach Fleisch und tierischen Produkten verursacht Leid bei Tier und Mensch, kritisieren Monika Hoffmann und Ruth Kaiser vom ökumenischen Arbeitskreis "Tiwis – Tiere und wir". Sie plädieren in ihrem Gastbeitrag auch angesichts der Corona-Pandemie für ein Umdenken im Umgang mit der Schöpfung.
Darum haben wir das Erzbistum Berlin den Herzen Jesu und Mariä geweiht
Gastbeitrag von Generalvikar Manfred Kollig

Darum haben wir das Erzbistum Berlin den Herzen Jesu und Mariä geweiht

In der vergangenen Woche hatte Birgit Aschmann in ihrem "Standpunkt" die kürzliche Weihe des Erzbistums Berlin an die Herzen Jesu und Mariä als "irritierend" bezeichnet. Jetzt antwortet Berlins Generalvikar Manfred Kollig darauf.
Religion und Wissenschaft: Eine Brücke aus spirituellen Gedanken
Von Schöpfer und Schöpfung

Religion und Wissenschaft: Eine Brücke aus spirituellen Gedanken

Als Christ und Physiker hat Markolf H. Niemz einen spirituellen Blick auf die Wissenschaft. Religion und Wissenschaft müssen sich aus seiner Sicht nicht ausschließen. Daraus ergibt sich ein besonderes Potential, schreibt er in seinem Gastbeitrag. Und es löst die alte Frage von Huhn und Ei.
Kardinal Woelki: Wir sind herausgerufen in eine neue Zeit
Gastbeitrag des Kölner Erzbischofs zur neuen Vatikan-Instruktion

Kardinal Woelki: Wir sind herausgerufen in eine neue Zeit

Die neue Vatikan-Instruktion erntet wegen ihrer Aussagen über Laien-Leitung viel Kritik – auch unter den deutschen Bischöfen. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki dagegen lobt das Dokument. In seinem Gastbeitrag für katholisch.de erläutert er seine Haltung – und spricht über das Verhältnis von Klerikern und Laien.
Dogmatikerin Hoffmann: Glaube und Zweifel sind nicht nur Gegensätze
Freund oder Feind des Glaubens – über ein kompliziertes Verhältnis

Dogmatikerin Hoffmann: Glaube und Zweifel sind nicht nur Gegensätze

Das Verhältnis von Glaube und Zweifel ist seit jeher ein heißes Eisen der Religiosität. Doch es gibt viele verschiedene Arten zu zweifeln, schreibt die Fribourger Dogmatikerin Veronika Hoffmann in ihrem Gastbeitrag. Und wer zweifle, glaube nicht unbedingt weniger.
Eine Kirchentür mit der Aufschrift "Ausgang".
Rekord bei den Kirchenaustritten

Wie Kirche agieren muss, wenn der Glaube nicht mehr gebraucht wird

Der neue Rekord bei den Kirchenaustritten zeige eine harte Wahrheit, analysiert der Theologe Jan Loffeld: Vielen Menschen fehle ohne Gott und Kirche nichts – und das ganz unabhängig von großen Skandalen. Doch trotz aller Trauer – Loffeld sieht auch Chancen für eine Kirche in Transformation.
Ein Küster desinfiziert ein Kirchenbank
Pastoraltheologe Müller fordert kritische Selbstreflexion

Ist die Kirche in der Corona-Krise ihrem Auftrag nachgekommen?

Die Corona-Pandemie ist kein Ereignis, das die Kirche von ihrem eigentlichen Auftrag wegführt. Sie ist im Gegenteil der Ernstfall von Pastoral. Daher steht nun eine kritische Selbstreflexion der Kirche an – und zwar auf allen Ebenen, schreibt der Pastoraltheologe Philipp Müller auf katholisch.de.
Eine wehende Deutschlandflagge neben einem Kreuz
Dogmatiker Hans Joachim Sander über Sytsemrelevanz und Selbstrelativierung

Wo findet sich die Kirche im gestärkten Staat wieder?

Die weltweite Corona-Krise zeigt zwei Varianten des Staates: die sich sozial kümmernde, vertreten etwa durch Angela Merkel; und die liberalistische, für die Donald Trump oder Jair Bolsonaro stehen. Die Kirche muss sich nun entscheiden, auf welcher Seite sie steht – mit allen Konsequenzen, schreibt der Dogmatiker Hans-Joachim Sander auf katholisch.de.
Der Synodale Weg braucht in der Corona-Krise ein Grundsatzpapier
Ein Vorschlag vom Innsbrucker Pastoraltheologen Bauer

Der Synodale Weg braucht in der Corona-Krise ein Grundsatzpapier

Der Synodale Weg sollte eine Botschaft an alle Menschen im Land beschließen, welche die eigenen Reformbemühungen im Kontext der Coronakrise verortet. Für einen solchen Text gäbe es faszinierende kirchengeschichtliche Vorbilder – und er käme der synodalen Minderheit entgegen.
Der Rücken von Papst Benedikt XVI. bei seiner letzten Generalaudienz auf dem Petersplatz.
Freiburger Theologe zum Interview des früheren Papstes in der Seewald-Biografie

Striet kritisiert Benedikt: Gesellschaften nicht religionsfeindlich

In einem kürzlich veröffentlichten Interview warnt Benedikt XVI. vor einem "antichristlichen Credo" der Gesellschaft. In einem Gastbeitrag widerspricht ihm der Fundamentaltheologe Magnus Striet – und erläutert, warum Benedikt unbedacht zum Ausbruch aus "selbstverschuldeter Unmündigkeit" aufruft.
Magdeburgs Bischof Gerhard Feige
Magdeburger Bischof gegen vorschnelle Rückkehr zu öffentlicher Liturgie

Feige: Sind unsere Gottesdienstausfälle nicht fast Luxusprobleme?

Der Druck der Kirche auf den Staat zur Lockerung des Gottesdienstverbots wächst. Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige findet den "wehleidigen oder kämpferischen" Unmut jedoch irritierend. Er glaubt nicht, dass Gottesdienste unter Auflagen in der Corona-Krise heilsdienlich sind.
Arzt vor bewusstloser Patientin
Moraltheologe Lintner über medizinethische Herausforderungen von Corona

Covid-19 und Triage: Wer bekommt bei Notstand das Beatmungsgerät?

Wegen des Covid-19-Notstands stehen Ärzte in aller Welt plötzlich vor schwerwiegenden Entscheidungen: Wer bekommt das Beatmungsgerät – und wer nicht? Der Moraltheologe Martin M. Lintner erörtert die medizinethischen Herausforderungen des Triage-Verfahrens in der Corona-Krise.
Baukran neben Kirche
Kirchenrechtler Heribert Hallermann über die Konsequenzen aus der Krise

Die Kirche braucht einen "Wiederaufbauplan" für die Zeit nach Corona

In der aktuellen Krise sind die Defizite der Kirche klar erkennbar geworden – aber auch neue Potentiale, schreibt der Kirchenrechtler Heribert Hallermann. Dass es nach Corona weitergehen kann wie davor, glaubt er deshalb nicht. Aber wie können wir als Kirche den "Exit" gestalten?
Gottesdienst in der Corona-Krise
Dogmatiker Sander über die Pastoralmacht des Staates und der Kirche

Die Kirche lernt erst in der Krise den Lebensraum des Menschen kennen

In der Corona-Krise geht es darum, sowohl das Wohl des individuellen Subjektes als auch der Gemeinschaft im Blick zu haben. Dem Staat gelingt das aktuell besser als der katholischen Kirche, glaubt der Dogmatiker Hans-Joachim Sander. Warum das so ist, schreibt er im Gastbeitrag für katholisch.de.
Die Kirchentradition sollte in der Krise helfen statt zu verbieten
Pastoraltheologe Pock über die diakonale Dimension der Sakramente

Die Kirchentradition sollte in der Krise helfen statt zu verbieten

Bischöfe und Priester werden an Ostern ohne ihre Gläubigen Gottesdienste feiern. Für den Pastoraltheologen Johann Pock sind die verschlossenen Kirchentüren allerdings ein fatales Zeichen. Er vermisst die diakonale Dimension der Sakramente – und tritt auch der Kritik seines Kollegen Jan-Heiner Tück entgegen.
Brot und Wein mit einer aufgeschlagenen Bibel im Hintergrund
Theologe Tück über das Priesteramt und die sakramentale Struktur der Kirche

Warum Do-it-yourself-Messen keine Antwort auf die Krise sein können

Beichte am Telefon oder ein "Gedächtnismahl ohne Geweihte" für zu Hause: Vorschläge, wie der Glaube in der Corona-Krise gelebt werden kann, gibt es viele. Der Dogmatiker Jan-Heiner Tück steht ihnen kritisch gegenüber. Er hat den Verdacht, dass das aktuelle Versammlungsverbot als Reformkatalysator instrumentalisiert wird.
Theologe Ruster: Beichte ist in Corona-Krise per Telefon möglich
Wie Sakramente auch in Quarantäne-Zeiten gespendet werden könnten

Theologe Ruster: Beichte ist in Corona-Krise per Telefon möglich

Durch Sakramente wirkt Gott in der Welt – doch in der Corona-Pandemie wird direkter Kontakt gefährlich. Gibt es einen Ausweg? Ja, sagt der Dortmunder Theologe Thomas Ruster – und schlägt im katholisch.de-Interview Telefon- und Online-Sakramente vor.
Eine Familie betet
Dogmatiker Buckenmaier über fehlende Gottesdienste und andere Versammlungen

Was vermissen wir Katholiken in der Corona-Krise wirklich?

Nicht für alle Christen, aber doch für viele ist die Sonntagsmesse der Angelpunkt der Woche. Was passiert nun, wenn sie ausfallen muss? Was ist ihr Sinn? Und stehen wir wirklich ohne alles da, wenn die Kirche geschlossen ist? Der Dogmatiker Achim Buckenmaier gibt Hinweise für diese besondere Zeit.
Der Blick über leere Bankreihen einer Kirche auf ein Kreuz.
Theologe Bogner fordert Umdenken der Bischöfe in Sachen Eucharistie

Diese Krise wird auch die Kirche verändern

Krisen verändern – auch die Kirche. Die unterbrochene Gottesdienstroutine wirft bei den Gläubigen zentrale Fragen auf, schreibt der Moraltheologe Daniel Bogner. Doch Kirche schafft es nicht mehr, ihre rettende Botschaft zu vermitteln. Dabei hätte sie eine uralte Antwort auf die aktuelle Situation.
Eucharistie "ohne Volk" per Livestream – Rückschritt oder Fortschritt?
Gastbeitrag von Liturgiewissenschaftler Cornelius Roth

Eucharistie "ohne Volk" per Livestream – Rückschritt oder Fortschritt?

Ist die Messfeier "ohne Volk" nach heutigen Maßstäben noch sinnvoll? Um diese Frage entbrannte unter Theologen jüngst ein Disput. Liturgiewissenschaftler Cornelius Roth betrachtet die Diskussion noch aus einem anderen Blickwinkel – und hinterfragt die derzeitige Form vieler Livestream-Gottesdienste.
Das Display einer Kamera zeigt einen Priester bei der Probe für einen Gottesdienst, der wegen des Coronavirus ohne Besucher Live gestreamt wird.
Ausgewogenes Verhältnis zwischen Virtualität und Realität notwendig

Gemeinsam Gottesdienst feiern – auch im Modus der Krise

Ihr Beitrag über "Geistermessen" hatte in der vergangenen Woche eine kontroverse Debatte ausgelöst. Jetzt melden sich die Liturgiewissenschaftler Gerhards, Kranemann und Winter erneut zu Wort – und stellen positive Beispiele vor, wie Kirche in Corona-Zeiten Communio leben kann.
Eucharistie
Gastbeitrag von Dogmatiker Jozef Niewiadomski

Auch in Corona-Zeiten brauchen die Gläubigen die "reale" Eucharistie

Fast überall sind öffentliche Eucharistiefeiern ausgesetzt. Stattdessen wurden unzählige digitale Angebote geschaffen, um die Messe von zu Hause aus mitzufeiern. Doch der Dogmatiker Jozef Niewiadomski sagt: Das könne das reale "Essen" des eucharistischen Brotes nicht ersetzen – und er macht einen Lösungsvorschlag.
Ein Priester steht in einer Sakristei vor einem kreuz und betet.
Gastbeitrag von Kirchenrechtler Wolfgang F. Rothe

Warum es eine "Messe ohne Volk" nicht geben kann

Die aktuelle Krisensituation hat eine kirchliche Praxis wiederaufleben lassen, die seit längerem weithin vergessen war: die so genannte "Messe ohne Volk". Doch eine Messe ohne Volk gibt es nicht und kann es nicht geben, schreibt der Theologe und Kirchenrechtler Wolfgang F. Rothe in einem Gastbeitrag.
Warum auch Frauen Priester werden können
Salzburger Neutestamentlerin zur Frauenweihe

Warum auch Frauen Priester werden können

Warum dürfen Frauen keine Priester werden? Weil nur ein Mann den Mann Jesus Christus repräsentieren könne, heißt es oft. Die Salzburger Neutestamentlerin Marlis Gielen hält ihn ihrem Gastbeitrag dagegen – und begründet ihre Sicht mit der Bibel und einem ganz zentralen Sakrament.
Die Messe ohne Volk ist legitim – nicht nur in der Corona-Krise
Dogmatiker Hoping antwortet auf Kritik an "Privatmessen"

Die Messe ohne Volk ist legitim – nicht nur in der Corona-Krise

Priester, die während der Corona-Krise alleine die Heilige Messe feiern? Für die Liturgiewissenschaftler Albert Gerhards, Benedikt Kranemann und Stephan Winter ist das kein gutes Zeichen. Der Freiburger Dogmatiker Helmut Hoping sieht das anders. Für ihn geht es um die Identität der katholischen Kirche.
Eine Messe im Livestream
Liturgiewissenschaftler kritisieren Anweisungen von Diözesen in Corona-Krise

Privatmessen passen nicht zum heutigen Verständnis von Eucharistie

Spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil gilt die Heilige Messe nicht mehr als Besitzstand der Priester. Dass sie viele Geistliche während der Corona-Krise wieder alleine feiern, finden deshalb gleich mehrere Liturgiewissenschaftler problematisch. Sie fürchten eine "doppelte Exklusion" der Laien. Ein Gastbeitrag.
Betende Hände abgestützt auf einer Kirchbank
Stefan Jürgens über "Kirchenmuttersöhnchen" und Männer des Glaubens

Warum unsere Kirche so reformunfähig ist – und wie sich das ändert

Menschen müssen nicht nur körperlich erwachsen werden, sondern auch im Glauben, schreibt Pfarrer Stefan Jürgens in seinem Gastbeitrag. Die gesamte Kirche müsse im Glauben reifen, um mutig in die Zukunft gehen zu können. Auf diesem Weg liegen aber einige Steine.
Dreiteilung des Priesteramts? – Es käme zu abstrusen Revierkämpfen
Münchner Dogmatiker Bertram Stubenrauch antwortet auf Thomas Rusters Vorschlag

Dreiteilung des Priesteramts? – Es käme zu abstrusen Revierkämpfen

Thomas Ruster hat auf katholisch.de eine Dreiteilung des Priesteramts vorgeschlagen. Der Münchner Dogmatiker Bertram Stubenrauch antwortet ihm nun in einem Gastbeitrag und betont: Die Kirche brauche aufgrund ihres Selbstverständnisses ein Amt, das treuhänderisch im Rekurs auf Christus agiert.
Der Synodale Weg: Und er kann trotzdem gelingen
Kirchenrechtlerin Sabine Demel zum begonnenen Reformprozess

Der Synodale Weg: Und er kann trotzdem gelingen

Obwohl der Synodale Weg bereits begonnen hat, ist dessen kirchenrechtliche Bewertung immer noch im Gange. In einem Gastbeitrag für katholisch.de analysiert die Kirchenrechtlerin Sabine Demel die rechtlichen Grundlagen des Prozesses und formuliert Wünsche für sein Ende.
Ein Priester steht während des Hochgebets am Altar.
Theologe: Vorgabe findet sich schon im Konzil

Warum es eine Dreiteilung des Priesteramts braucht

Mit diesem Vorschlag wären die Debatten um Zölibat und Frauenordination beendet, der Gegensatz zwischen Geweihten und Laien aufgehoben: Basierend auf Ideen des Zweiten Vatikanischen Konzils plädiert der Dortmunder Theologe Thomas Ruster für ein dreigeteiltes Priestertum. Es würde sogar demokratischen Grundsätzen genügen.
Eine auseinanderdriftende Welt braucht eine "katholische" Kirche
Freiburger Dogmatiker Ruhstorfer ruft zu Erneuerung der Katholizität auf

Eine auseinanderdriftende Welt braucht eine "katholische" Kirche

Wir leben in einer Zeitenwende. Der Streit um nationale, kulturelle, religiöse und politische Identität zerreißt unsere Gesellschaften. Für einen neuen globalen Konsens könnte die Kirche einen heilsamen Impuls leisten, schreibt der Freiburger Dogmatiker Karlheinz Ruhstorfer in seinem Gastbeitrag.
Der Zölibat – das überfrachtete Gesetz
Faktencheck zur priesterlichen Ehelosigkeit

Der Zölibat – das überfrachtete Gesetz

Die im Zuge des kirchlichen Missbrauchsskandals mit neuer Brisanz und Heftigkeit wiederaufgeflammte Diskussion um den Zölibat krankt an dessen Überhöhung und Überfrachtung, so der Kirchenrechtler Wolfgang F. Rothe. In einem Gastbeitrag für katholisch.de unterzieht er die Debatte einem Faktencheck.
Plädoyer für eine erreichbare Kirche vor Ort
Um auf menschliche Sehnsüchte adäquat eingehen zu können

Plädoyer für eine erreichbare Kirche vor Ort

Zu oft stehen Gläubige und interessierte Fernstehende vor verschlossenen Kirchentüren oder landen mit ihren Anliegen nur auf dem Anrufbeantworter des Pfarrbüros, kritisiert der Theologe Jonas Lietz. In seinem Gastbeitrag plädiert er zum neuen Jahr für eine offene und einladende Kirche – und macht dafür konkrete Vorschläge.
Betende Hände
Neue Arbeits- und Streitkultur kann Impulse für die Kirche liefern

Die digitale Revolution: Eine ungeahnte Chance für das Evangelium

Die Digitalisierung verändert die Anforderungen an den Menschen. Gefragt sind plötzlich offene Kommunikation, Kooperationsfähigkeit und eine effiziente Streitkultur. Daraus ergeben sich unerwartete Möglichkeiten für die Kirche, schreibt der Zukunftsforscher Erik Händeler in einem Gastbeitrag.
Kasper an Striet: Selbstbestimmung ist keine Alternative zur Tradition
Gastbeitrag des Kardinals zur Diskussion um den "synodalen Weg"

Kasper an Striet: Selbstbestimmung ist keine Alternative zur Tradition

Der Freiburger Theologe Magnus Striet hat auf katholisch.de die Aussagen Kardinal Walter Kaspers zum "synodalen Weg" kritisch hinterfragt. Nun antwortet Kasper Striet in einem eigenen Gastbeitrag – und äußert sich auch noch einmal zu seiner Rolle bei der Entstehung des Papstbriefes an Deutschland.
Striet antwortet Kasper: Strukturreform und Gottesfrage nicht trennen
Freiburger Fundamentaltheologe über Diskussion um "synodalen Weg"

Striet antwortet Kasper: Strukturreform und Gottesfrage nicht trennen

Ohne Erneuerung aus dem Glauben gehen alle strukturellen Reformen ins Leere, sagt Kardinal Walter Kasper mit Blick auf den "synodalen Weg". Das sieht auch der Freiburger Theologe Magnus Striet so. Allerdings zieht er im Gastbeitrag für katholisch.de andere Schlussfolgerungen.
Kardinal Müller und die Frage gottgewollter Homosexualität
Moraltheologe Goertz kritisiert Äußerungen Müllers

Kardinal Müller und die Frage gottgewollter Homosexualität

Kardinal Gerhard Ludwig Müller sagte jüngst, "dass kein Mensch gottgewollt als Homosexueller geboren wird". Bei dem Mainzer Moraltheologen Stephan Goertz wirft diese Äußerung viele Fragen auf, wie er in seinem Gastbeitrag für katholisch.de schreibt.
Die Kirche verweigert sich der Selbstaufklärung
Über das Verhältnis von Theologie und Lehramt

Die Kirche verweigert sich der Selbstaufklärung

Die Causa Wucherpfennig hat gezeigt, wie kritische Theologen vom Vatikan abgestraft werden. Doch auch grundsätzlich hat die Theologie eine angespannte Beziehung zum Lehramt. In seinem Gastbeitrag auf katholisch.de kommt der Fundamentaltheologe Magnus Striet zu dem Schluss: Die Kirche hat im Bereich der Lehre ein massives Problem.
Kardinal Walter Kasper im Profil
Kardinal Walter Kasper zum Eucharistie-Brief aus dem Vatikan

Vorschläge zur Lösung eines unnötigen Streits

Auch Kardinal Walter Kasper ist überrascht über den Brief der Glaubenskongregation – sogar zornig. In einem Gastbeitrag für katholisch.de wirft er den Gegnern der Handreichung theologische Unkenntnis vor.
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