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Ethik2go - Organspende

Möchte ich meine Organe spenden? Weiß ich für den Ernstfall, wie meine Familie darüber denkt? Und wie sieht es mit den Organen meines Kindes aus? Nur zehn Prozent der Deutschen haben ihren Willen in einem Organspendeausweis festgehalten.

"Ein Zeitfenster, in dem das Gehirn schon tot ist, aber das Herz noch am Leben gehalten wird: ein Zeitfenster, in dem man Organe entnehmen kann", so beschreibt es Nataly Bleuel, die Gewinnerin der Katholischen Medienpreises 2015. Ein Zeitfenster, das für viele Menschen, die auf ein Transplantat warten, zur einzigen Hoffnung wird. Ein Zeitfenster, das zur Qual für Angehörige werden kann, wenn der Verstorbene seinen Willen nicht in einem Organspende Ausweis kundgetan hat. Das Gesetz schreibt vor, dass dann im Ernstfall die Angehörigen im Sinne des Verstorbenen entscheiden müssen. Über dieses moralische Dilemma sprechen Philosophie-Professor Markus Gabriel und Madeleine Spendier, Redakteurin bei katholisch.de, in der neuen Folge Ethik2go.
Wie verhalten wir uns mit Blick auf diese alltäglichen Herausforderungen richtig? Und wie stellen wir sicher, dass unser moralischer Kompass immer einwandfrei funktioniert? Die neue katholisch.de-Serie "Ethik2go" will bei der Beantwortung dieser Fragen helfen und ethische Orientierung für das eigene Leben geben. Katholisch.de publiziert auf seiner Internetseite ab sofort jeden Donnerstag eine neue Folge von "Ethik2go".