Papst Franziskus und der emeritierte Papst Benedikt XVI. schütteln sich die Hände
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Papst und sein Vorgänger setzen regelmäßige Treffen fort

Franziskus zu Weihnachtsbesuch bei Benedikt XVI.

Schon am Freitagnachmittag begab sich das amtierende Kirchenoberhaupt zum Alterssitz seines Vorgängers in den Vatikanischen Gärten. Die Besuche haben bereits Tradition.

Vatikanstadt - 24.12.2016

Papst Franziskus hat einen Weihnachtsbesuch bei Benedikt XVI. absolviert. Am Freitagnachmittag begab er sich zu seinem 89-jährigen Vorgänger an dessen Alterssitz in den Vatikanischen Gärten, um ihm die traditionellen Glückwünsche zum Fest zu übermitteln. Diese Geste füge sich "in die Einfachheit der Alltagsbeziehungen zwischen dem Heiligen Vater und dem emeritierten Papst", teilte der Vatikan am Samstag dazu mit.

Regelmäßige Treffen

Die beiden Päpste treffen sich regelmäßig zu den christlichen Hochfesten, etwa auch zu Ostern. Zwischen ihnen besteht ein herzliches Verhältnis, wie Franziskus wiederholt versicherte.

Benedikt XVI. hatte bei seinem Amtsverzicht zum 28. Februar 2013 seinem Nachfolger Gehorsam und Treue versprochen. Zugleich hatte er angekündigt, er werde den Rest seines Lebens zurückgezogen von der Öffentlichkeit ein klösterliches Leben mit Gebet und Meditation führen.

Wenige Male folgte der inzwischen 88-Jährige der Einladung seines Nachfolgers zur Teilnahme an großen Kirchenfeiern. Ein Beispiel ist die Öffnung der Heiligen Pforte am Petersdom im Dezember 2015, die Benedikt als Zweiter - nach Papst Franziskus - durchschritt. (gho/KNA)

Linktipp: Papst Benedikt XVI.

Ganz Deutschland war sozusagen Papst: Von 2005 bis 2013 leitete Joseph Ratzinger als Benedikt XVI. die katholische Kirche. Seit seinem historischen Rücktritt lebt der emeritierte Papst weitgehend zurückgezogen im Vatikan. Seine seltenen Auftritte bündelt katholisch.de auf dieser Themenseite.