Neues Graffito: Papst Franziskus als Fensterputzer
Pontifex nahm Wandbild persönlich in Augenschein

Neues Graffito: Papst Franziskus als Fensterputzer

Nach "Superman" kommt der "Fensterputzer": Der Papst wurde erneut auf einem Graffito verewigt. Doch diesmal handelt es sich um eine kirchliche Auftragsarbeit – und der Pontifex nahm das Wandbild sogar persönlich in Augenschein.

Rom - 23.09.2019

Erneut ist Papst Franziskus auf einem Graffito zu sehen. Diesmal wird er auf einem Wandbild in Albano Laziale nahe Rom als "Fensterputzer" dargestellt, der den Smog einer nahen Fabrik vom Himmel wischt. Das Werk des Künstlers Mauro Pallotta ("Maupal") versinnbildlicht den Einsatz des Kirchenoberhaupts für den Umweltschutz. Auftraggeber war das italienische Bistum Albano, wo Franziskus sich am Samstagabend zu einem Pfarreibesuch aufhielt, wie Medien berichteten. Maupal wurde durch ein Graffito in Rom bekannt, das Franziskus als "Superman" zeigt.

Das Graffito auf dem Bischofshaus von Albano zeigt Franziskus neben einer Fabrik, die alles vollqualmt. Der Papst hängt wie ein Fensterputzer an einem Seil und schiebt den Schmutz mit einem Fensterwischer vom Himmel. An seiner Seite baumeln zwei Eimer, einer mit der Aufschrift "Laudato si" - in Anspielung auf seine Umweltenzyklika von 2015. Die Kosten für das sieben mal fünf Meter große Bild übernahmen demnach Stadt und Händler des Orts.

Von Papst Franziskus tauchen immer wieder Graffiti in Rom und anderen Städten auf. Neben der Superman-Darstellung gab es bereits einen Tic-Tac-Toe-spielenden Franziskus, einen Pontifex, der US-Präsident Trump küsst, und zuletzt ein Wandbild, das den Papst mit einem Kind auf den Schultern zeigt, das die Worte "Stop abuse" ("Stoppt Missbrauch") auf eine Wand sprüht. (tmg/KNA)