Veranstalter: Viele Menschen dank ungewöhnlicher Wege erreicht

Positive Sternsinger-Bilanz trotz Corona-Einschränkungen

Aktualisiert am 20.09.2022  –  Lesedauer: 

Aachen/Düsseldorf ‐ Zum zweiten Mal in Folge war die "Aktion Dreikönigssingen" zu Jahresbeginn von der Corona-Pandemie geprägt. Dennoch ziehen das Kindermissionswerk und der BDKJ ein positives Fazit. So viel ist an Spenden zusammengekommen.

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Trotz der Einschränkungen im zweiten Corona-Winter ziehen die Sternsinger eine positive Bilanz der Aktion Dreikönigssingen. 38,6 Millionen Euro seien zu Jahresbeginn gesammelt worden, wie das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am Dienstag mitteilten. In vielen Gemeinden und Gruppen hätten die beteiligten Mädchen und Jungen die alternativen Aktionsformen genutzt, um den Segen kontaktlos zu den Menschen zu bringen und Spenden für Gleichaltrige zu sammeln. Das Spendenergebnis liegt auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr: 2021 waren rund 38,2 Millionen Euro zusammengekommen.

Trotz schwieriger Bedingungen habe der Segen erneut viele Menschen erreicht, sagte der Präsident des Kindermissionswerks, Dirk Bingener. Es sei beeindruckend, dass die jungen Menschen ihre Aktion auf ungewöhnlichen Wegen organisiert hätten, ergänzte BDKJ-Bundespräses Stefan Ottersbach. Die Verantwortlichen hofften nun, dass sich die Sternsingerinnen und Sternsinger künftig wieder persönlich auf den Weg zu den Menschen machen könnten.

Das Motto der kommenden Sternsinger-Aktion heißt "Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit". Die bundesweite Eröffnung findet am 30. Dezember in Frankfurt am Main statt. (mal/KNA)