Bochumer Neutestamentler folgt auf Karin Kortmann

Thomas Söding ist neuer Vizepräsident des Synodalen Wegs

Aktualisiert am 02.12.2021  –  Lesedauer: 

Bonn ‐ Das Präsidium des Synodalen Wegs zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland ist wieder vollständig: Der Bochumer Neutestamentler Thomas Söding wurde nun zum neuen Vizepräsidenten gewählt.

  • Teilen:

Der Bochumer Neutestamentler Thomas Söding (65) ist neuer Vizepräsident des Synodalen Wegs. Damit ist das Präsidium des kirchlichen Reformprozesses in Deutschland wieder komplett, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Synodalen Wegs. Söding folgt in seiner neuen Funktion auf die frühere Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Karin Kortmann.

Nach den Wahlen im ZdK sei bereits am 19. November Irme Stetter-Karp in ihrer Funktion als neue ZdK-Präsidentin zugleich auch Präsidentin des Synodalen Wegs geworden, hieß es weiter. Stetter-Karp folgte damit auf Thomas Sternberg. Die Aufgabe übt sie zusammen mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Limburgs Bischof Georg Bätzing, aus.

Söding hat seit 2008 den Lehrstuhl für neutestamentliche Exegese an der Ruhr-Universität Bochum inne. Seit Beginn des Reformprozesses ist zudem der stellvertretende DBK-Vorsitzende, Osnabrücks Bischof Franz-Josef Bode, Vizepräsident des Synodalen Wegs. (tmg)