Osnabrücker Oberhirte traf Papst Franziskus

Bischof Bode: Im Vatikan gibt es große Offenheit für den Synodalen Weg

Aktualisiert am 24.02.2022  –  Lesedauer: 
Bischof Franz-Josef Bode
Bild: © KNA/Lars Berg

Vatikanstadt ‐ In verschiedenen Kurienbehörden sei er auf große Offenheit und Gesprächsbereitschaft gestoßen, sagt Bischof Bode. Man habe ihm vielfach signalisiert, dass die Themen, die der Synodale Weg behandelt, für große Teile der Weltkirche bedeutsam seien.

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Papst Franziskus hat am Donnerstag den Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode empfangen. Dabei sei es um den Synodalen Weg in Deutschland wie auch die Weltsynode gegangen, sagte Bode anschließend der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Als stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) hielt er sich von Montag bis Donnerstag zu Gesprächen in Rom auf.

Bei seinen Gesprächen in verschiedenen Kurienbehörden sei er auf große Offenheit und Gesprächsbereitschaft gestoßen, so Bischof Bode. Man habe ihm vielfach signalisiert, dass die Themen, die der Synodale Weg behandelt, für große Teile der Weltkirche bedeutsam seien – auch wenn man nicht überall die Sichtweise in Deutschland teile.

Daher sei es gut, wenn die katholische Kirche in Deutschland ihre Voten und Überlegungen in den weltweiten synodalen Prozess einbringe, betonte der Osnabrücker Bischof: Und natürlich werde man dort auch mit anderen Perspektiven und Themenschwerpunkten konfrontiert. Er sei länger nicht in Rom gewesen, gestand Bode. Es sei sehr gut und hilfreich gewesen, sowohl mit Leitern von Kurienbehörden wie auch Mitarbeitern zu sprechen. Ebenfalls am Donnerstag in Rom wurden nach KNA-Informationen der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und der Münsteraner Bischof Felix Genn gesichtet. Zu möglichen Gesprächen mit dem Papst oder anderen Vatikan-Vertretern wurde zunächst nichts bekannt. (tmg/KNA)