Der Kölner Dom ist wegen der Coronakrise fast menschenleer
Newsticker: Corona und die Kirche, 22. März

"Bitte beten Sie zuhause" – alle Kirchen in Altötting geschlossen

+++Newsticker+++ - Die ganze Welt ist von der Corona-Pandemie betroffen. Auch das kirchliche Leben ist eingeschränkt: Gottesdienste und andere Veranstaltungen fallen aus, Christen helfen, Christen erkranken. Im katholisch.de-Newsticker gibt es täglich ein aktuelles Bild der Lage in Deutschland und der Weltkirche.

Bonn - 22.03.2020

16.50 Uhr: Alle Kirchen in Altötting geschlossen – "Bitte beten Sie zuhause"

Im größten deutschen Marienwallfahrtsort sind alle Kirchen bis auf Weiteres geschlossen. "Bitte beten Sie zuhause", heißt es auf der Homepage der Wallfahrtsdirektion. "Wegen der räumlichen Enge" gilt dies auch für die Heilige Kapelle mit dem weltberühmten Altöttinger Gnadenbild, der Schwarzen Madonna.

Dafür werden seit Sonntag täglich fünf Messen über Streamingdienste online übertragen. Täglich um 15 Uhr läuten die jeweils größten Glocken der Altöttinger Kirchen für drei Minuten und laden zum privaten Rosenkranzgebet ein. Beichten sind nur noch in Einzelfällen nach telefonischer Anmeldung möglich. (KNA)

16.45 Uhr: Corona-Ausbreitung in Ordenshaus schlimmer als gedacht

Die Corona-Ausbreitung in einem Ordenshaus im Großraum Rom ist schlimmer als zunächst befürchtet. Wie die Zeitung "Corriere della Sera" (Sonntag) meldete, wurden in Grottaferrata am Institut der Figlie di San Camillo inzwischen 60 Schwestern positiv auf das Virus getestet.

Am Freitag war man zunächst von 40 Fällen in dem Kloster ausgegangen, das von den Behörden komplett isoliert wurde. Zwei der erkrankten Frauen werden den Angaben zufolge in einem Krankenhaus behandelt. Wie es zu der gravierenden Durchseuchung kam, ist unklar, zumal viele der Schwestern in Kliniken gearbeitet hatten und folglich über medizinische Kenntnisse verfügen.

Für Aufsehen sorgte in Rom auch ein weiteres befallenes Ordenshaus. In der römischen Niederlassung der Suore angeliche di San Paolo wurden am Wochenende 19 von 21 Frauen positiv getestet. Ein Zusammenhang zum Ausbruch in Grottaferrata besteht laut Medienberichten nicht.

Insgesamt sind mit Stand Samstag in der Region Latium, die auch die Stadt Rom umfasst, 1.190 Corona-Fälle registriert. Von ihnen mussten den Angaben zufolge 661 ins Krankenhaus, 70 in intensivmedizinische Behandlung. 50 starben an den Folgen der Viruserkrankung; 54 gelten als geheilt. Die übrigen positiv Getesteten befinden sich in häuslicher Quarantäne. (KNA)

15.20 Uhr: Caritasverband schließt Tafeln und verteilt Gutscheine

Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat seine Lebensmittelausgaben umgestellt. Tafeln und Tische wurden geschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, wie der Verband am Sonntag mitteilte. Stattdessen erhielten die bisher versorgten rund 4.000 Personen Einkaufsgutscheine. Wer nicht mobil sei oder zu einer Risikogruppe zähle, erhalte die Lebensmittel von Bringdiensten bis vor die Haustüre geliefert. Dafür sucht die Caritas noch Freiwillige. Auch Spenden würden für die Gutscheine benötigt, hieß es. (KNA)

13.30 Uhr: Kardinal Marx: Corona ist keine Strafe Gottes

Die Corona-Pandemie ist nach den Worten des Münchner Kardinals Reinhard Marx keine Strafe Gottes. Diese Interpretation würde "zu einem sehr schwierigen und negativen Gottesbild" führen, sagte Marx in einem Interview mit dem "Münchner Merkur" (Wochenende). Die Botschaft Jesu sei, dass Gott die Menschen liebe und annehme. "Wir haben letztlich keine Antwort darauf, warum wir leiden. Wir sind Geschöpfe, wir sind endlich, wir sind sterblich." Christen hofften jedoch "auf den Gott, der sich selbst auf das Leiden und das Sterben eingelassen hat". Diese Botschaft sei gerade jetzt wichtig.

Die Entscheidung, das kirchliche Leben herunterzufahren, sei ihm "sehr schwer" gefallen, räumte der Erzbischof ein. "So viel ich weiß, können wir erstmals in der Geschichte der Kirche keine öffentlichen Gottesdienste mehr anbieten. Das ist ein tiefer Einschnitt, weil die sonntägliche Messfeier für uns das Zentrum des kirchlichen Lebens ist." Es sei aber richtig, an dieser Stelle Verantwortung für die gesamte Gesellschaft zu übernehmen. "Wir sind nicht nur für uns selbst da." Gleichwohl könne er sich das Osterfest ohne öffentliche Gottesdienste "nur schwer vorstellen". Es bleibe der Glaube, dass Christus stärker sei als der Tod. Diesen gelte es weiter zu bezeugen.

Zu den staatlich verfügten Ausgangsbeschränkungen sagte Marx, er habe "ein grundsätzliches Vertrauen in die politisch Verantwortlichen". Er gehe davon aus, dass sich die Regierung bemühe, die Schwächsten zu schützen und besonnen zu handeln. "Ich unterstütze den Appell an den Einzelnen, sich auf das Notwendigste zu beschränken und sich im Interesse aller zu verhalten."

Er selbst erlebe im Augenblick kaum Einschränkungen, sagte der Kardinal. "Der Termindruck ist weg, die Dienstreisen fallen aus." Er habe jetzt mehr Zeit zum Beten, besonders für alle Kranken, Alten und ihre Angehörigen sowie für alle, "die jetzt einen unverzichtbaren Dienst tun für die ganze Gesellschaft". (KNA)

13.20: Erzbischof Burger: Jeder trägt Verantwortung für Solidarität

Wegen der Corona-Pandemie hat Erzbischof Stephan Burger am Sonntag im Freiburger Münster erstmals einen Gottesdienst unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert. Die Messe wurde live im Internet übertragen.

Burger sprach von einer sehr schwierigen Situation und rief zu umfassender Solidarität auf, um alle besonders gefährdeten Menschen zu schützen. "Wir alle können nun zeigen, dass wir zusammenhalten, dass wir füreinander da sind trotz gebotener Distanz." Statt Resignation brauche es nun Zeichen der Zuversicht, so der Bischof. Dann werde das Verbindende einer "über alle Grenzen gehenden Solidarität" und auch die Gemeinschaft des christlichen Glaubens neu spürbar.

Burger betonte, die Ausbreitung des Coronavirus über alle Grenzen hinweg zeige, dass die Zeit nationaler Alleingänge vorbei sei. "Denkhaltungen wie 'Ich oder mein Land zuerst' haben sich als illusorisch, wenn nicht sogar als gefährlich erwiesen", sagte der Bischof. Jede und jeder einzelne sei nun gefordert, das eigene Handeln zu überprüfen und Egoismus zugunsten solidarischen Verhaltens zu überwinden. "Wie wir als gesamte Gesellschaft diese Krise durchleben, wird auch unsere Zukunft prägen."

Eindringlich mahnte Burger, der auch Caritas- und Misereor-Bischof ist, zu internationaler Solidarität. In der aktuellen Corona-Krise dürften die unter Krieg, Armut und Hunger leidenden Menschen weltweit nicht vergessen werden. Er erinnerte etwa an die Not der Bevölkerung in Syrien und in Libanon. Weil nach der Absage aller Gottesdienste nun auch alle Spendensammlungen entfallen, rief Burger zu direkten Spenden auf. (KNA)

12.40 Uhr: Kardinal Schönborn: "Diese Krise wird zu einer großen Besinnung führen"

Das Coronavirus stellt nach Worten des Wiener Kardinals Christoph Schönborn die radikale Globalisierung in Frage und werde "zu einer großen Besinnung führen". Das sagte er im Interview der "Kronen Zeitung" (Sonntag). Für sehr viele Menschen sei Corona eine Prüfung, so der Kardinal. Viele bangten um ihren Arbeitsplatz.

"Muss man über das Wochenende nach London zum Shoppen fliegen? Muss man Weihnachten auf den Seychellen verbringen?", fragte der Kardinal: "Luxuskreuzfahrten mit 4.000 Menschen auf einem Schiff – ist das wirklich ein Lebensmodell?" Er habe den Himmel über Wien schon lange nicht so klar gesehen ohne Kondensstreifen der Flugzeuge. Das alles seien "schmerzliche Einschnitte, aber vielleicht sind sie auf lange Sicht auch heilsam".

Schönborn erinnerte auch daran, dass durch die Corona-Pandemie andere Krisen in Vergessenheit geraten könnten. Er denke etwa an Syrien, wo mehr als die Hälfte der Bevölkerung vor Gewalt und Terrorismus habe fliehen müssen. Viele Menschen hätten alles verloren, und der Krieg sei immer noch nicht zu Ende.

Zu seiner persönlichen Lage sagte der 75-Jährige, nach seiner Krebsoperation und einem Lungeninfarkt sei er als Mitglied der Hochrisikogruppe sehr vorsichtig und beachte genau die Vorsorgemaßnahmen der Regierung. Er bedauerte, dass seine Mutter in Vorarlberg ihren 100. Geburtstag am 14. April ohne ihre Kinder werde feiern müssen. "Reisen ist derzeit unmöglich", so Schönborn. Das sei "ein großer Schmerz für uns alle". (KNA)

12.30 Uhr: Meier: Coronavirus "zwingt uns zur Katakombenkirche"

Bertram Meier (59), ernannter Bischof von Augsburg, sieht die Christen durch die Pandemie in ihre Anfangszeit zurückgeworfen. Das Corona-Virus "zwingt uns zur Katakombenkirche", sagte Meier am Sonntag. "Die ersten Christen hatten keine eigenen Immobilien für Gott, sie stellten ihre Häuser ihm und ihren Schwestern und Brüdern zur Verfügung. Der Geistliche lud die Gläubigen ein, diese Tradition wiederzubeleben. "Entdecken Sie Ihre Häuser und Wohnungen als Kirchen, als Räume, wo sie mit Gott ins Gespräch kommen können." Hauskirchen seien das, was jetzt wieder gebraucht werde.

"Die Corona-Krise schickt uns auf eine Suchexpedition nach dem Willen Gottes. Da bin ich mir sicher – für mich persönlich, aber auch für die Kirche", sagte Meier. "Spüren wir nach, welche Konsequenzen diese Erschütterung für das kirchliche Leben in den Gemeinden und Klöstern haben könnte."

Der ernannte Bischof erinnerte in diesem Zusammenhang an den Lebensweg der heiligen Edith Stein (1891-1942), die sich als geborene Jüdin "bewusst den Glauben abgewöhnt hat". Nachdenklich geworden sei die "selbst ernannte Atheistin" durch ihre Erlebnisse in einem Lazarett, wo Tausende Soldaten an Flecktyphus, Ruhr und Cholera gestorben seien. Allmählich habe sie sich von dort aus in das Geheimnis des Christentums hineingetastet, bis zu ihrem gewaltsamen Tod im Vernichtungslager Auschwitz.

Jetzt gehe es nicht um Glaubenssätze und Moralvorschriften, nicht um Rechtgläubigkeit, sondern um eine Haltung, die sich im Dienst am Nächsten bewähren müsse, betonte Meier. Der Augsburger Domdekan hätte eigentlich am Samstag zum Bischof geweiht werden sollen. Der Termin wurde für unbestimmte Zeit verschoben. (KNA)

11 Uhr: Zahlreiche Corona-Erkrankte besuchen in Israel Synagogen

In Israel wächst die Sorge vor einer Welle von Corona-Infektionen durch religiöse Veranstaltungen. Rund ein Drittel der zuletzt mit dem Virus diagnostizierten Personen haben in den Tagen vor ihrer Diagnose Synagogen, Torah-Schulen und andere religiöse Einrichtungen besucht, wie die Zeitung "Haaretz" (Samstagabend) berichtete.

Das Gesundheitsministerium veröffentlichte die Bewegungsmuster von 95 Patienten. 32 von ihnen hielten sich demnach in den Tagen vor ihrer Infektion in jüdisch-religiösen Einrichtungen auf.

Die jüngsten Richtlinien des Gesundheitsministeriums sehen vor, dass Israelis nur in dringenden Fällen ihre Wohnungen und Häuser verlassen dürfen, einschließlich zur Teilnahme an religiösen Feiern. Zusammenkünfte sind auf eine maximale Teilnehmerzahl von zehn Personen begrenzt. Ein öffentlicher Gottesdienst erfordert nach jüdischem Religionsrecht für seine Gültigkeit die Anwesenheit von mindestens zehn Männern (Minjan). (KNA)

10.55 Uhr: Papst besorgt über Corona-Folgen für den Arbeitsmarkt

Der Papst ist nach eigenen Worten "sehr besorgt" über die möglichen Folgen der Coronavirus-Pandemie für den globalen Arbeitsmarkt. Dem spanischen Portal "Religion Digital" sagte er am Wochenende, er werde die zuständige Vatikanbehörde eine entsprechende Analyse erstellen lassen. Das Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen solle auch darüber beraten, welche Maßnahmen zur Linderung der Corona-Folgen ergriffen werden könnten.

Die Behörde wurde 2017 neu gegründet. Sie ist unter anderem für die Themenbereiche Menschenrechte, Flüchtlinge, humanitäre Hilfe, Ökologie und Entwicklung zuständig. Leiter ist der afrikanische Kurienkardinal Peter Turkson (71). (KNA)

10.40 Uhr: Kardinal Burke kritisiert Gottesdienstverbote in der Corona-Krise

Kardinal Raymond Burke (71) hat sich gegen Gottesdienstverbote zur Eindämmung des Coronavirus ausgesprochen. "In unserer völlig säkularisierten Kultur gibt es die Tendenz, Gebet, Andacht und Messen als gewöhnliche Freizeitaktivitäten wie Kino oder Fußball zu betrachten", schrieb der US-Kardinal am Samstag auf seiner Website. Religionsausübung gelte nicht mehr als essenziell. Viele Menschen seien daher der Meinung, man könne zum Schutz vor dem Virus einfach darauf verzichten.

Vor allem der gemeinsame Gottesdienst sei für Gläubige etwas fundamental Wichtiges, um bei "guter Gesundheit und spirituell stark" zu bleiben, so Burke. Darum könnten die von etlichen säkularen Regierungen erlassenen Verbote nicht einfach so akzeptiert werden. Durch solche Regelungen würden die christlichen Feiern auf eine Stufe mit Restaurantbesuchen oder Sportwettbewerben gestellt.

Burke mahnte Politik und Gesellschaft, über praktische, weniger strikte Lösungen nachzudenken: "Viele unserer Kirchen und Kapellen sind sehr groß", schrieb er. Es sei problemlos möglich, zumindest eine gewisse Zahl von Gläubigen die Messe feiern zu lassen, ohne das geltende Abstandsgebot zu verletzen. (KNA) 

10.30 Uhr: Overbeck: Zeichen von Solidarität sind von großer Bedeutung

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck erkennt in der Corona-Krise Zeichen von Solidarität. In einem am Sonntag auf der Internetseite des Bistums Essen veröffentlichten Video erinnerte er an Jugendliche, die für Alte einkaufen und an Menschen, die anderen Bücher bringen. Er hob die Arbeit von Supermarktkassierern, Ärzten und Pflegern hervor und gedachte der Kranken. "Für all diese sind Zeichen der Solidarität wirklich von großer Bedeutung", sagte Overbeck. Auch Beten verbinde, selbst wenn die Menschen es jetzt nicht gemeinsam tun könnten. (KNA)

9.30 Uhr: Expertin: Wohnungslose trifft Corona-Pandemie hart

Die Corona-Krise verschlechtert nach Einschätzung von Hilfsstellen die schwierige Situation von Wohnungslosen weiter. "Der Alltag dieser Menschen ist momentan noch bedrohlicher als sonst", sagte Werena Rosenke, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin.

Die Einschränkungen in der Bereitstellung von Lebensmitteln, ärztlicher Versorgung und Tageseinrichtungen werfe die Menschen noch mehr auf sich zurück.

Die Wohnungslosenhilfe könne vielerorts gar nicht oder nur begrenzt tätig werden, sagte Rosenke: "Die Beratungsstellen sind zwar in der Regel noch geöffnet, aber fahren ihr Angebot herunter." Stärkere Einschnitte gebe es in den Tagesstätten: Diese seien normalerweise sehr voll, die nötigen Sicherheitsabstände könnten so nicht gewährleistet werden. Einige Einrichtungen müssten daher schließen. Dazu kämen personelle Schwierigkeiten: "Die Wohnungslosenhilfe gilt in den meisten Bundesländern nicht als kritische Infrastruktur, weswegen es keine Notbetreuung für die Kinder der Mitarbeiter gibt", kritisierte Rosenke.

Für die Tagesstätten sei es schwierig, noch Mahlzeiten an die Hilfsbedürftigen auszugeben. "Verschärft wird das dadurch, dass auch viele Tafeln schließen." Unter den Wohnungslosen seien zudem viele, die kein Einkommen hätten und auf Flaschensammeln, Betteln oder den Verkauf von Obdachlosenzeitungen angewiesen seien - Geldquellen, die jetzt wegbrechen.

Viele Anlaufstellen geben nur noch Medikamente aus

Die Ausbreitung des Coronavirus erschwere die medizinische Versorgung von Wohnungslosen zusätzlich, sagte Rosenke. Viele Anlaufstellen beschränkten sich inzwischen darauf, Medikamente auszugeben. Gründe dafür seien zum einen fehlende Schutzkleidung und Desinfektionsmittel, zum anderen das Alter der in der Regel ehrenamtlichen Helfer: "Dort arbeiten oft Ärzte und Pflegekräfte im Ruhestand, die jetzt selbst zur Corona-Risikogruppe gehören."

Ausweichmöglichkeiten für die Wohnungslosen gebe es nicht, sagte die Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft. Die niedergelassenen Ärzte hätten schließlich schon genug zu tun.

Besonders kritisch werde das dadurch, dass die Menschen aufgrund von Vorerkrankungen bereits unabhängig vom Coronavirus besonders gefährdet seien. Zudem könnten sie die empfohlenen Schutzmaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Isolation in der eigenen Wohnung nicht einhalten.

In den Notunterkünften fehlte es an Platz, um Menschen notfalls unter Quarantäne zu stellen. "Das ist ein Teufelskreis, der dringend unterbrochen werden muss und zwar schnell", forderte Rosenke. (epd)

Themenseite: Die Kirche während der Corona-Krise

Gottesdienste werden abgesagt, Gotteshäuser geschlossen: Das Coronavirus hat auch die katholische Kirche in Deutschland und Europa erreicht. Wie geht es nun in den Bistümern weiter? Und was können die Gläubigen tun? Auf unserer Themenseite sammeln wir unsere Berichterstattung zur Pandemie.