Junge vor weihnachtlichem Schaufenster
Acht Ideen für die Vorweihnachtszeit

Wie man Kindern das Warten auf Weihnachten erleichtert

Mit Kindern hat die Vorweihnachtszeit etwas Magisches. Lang kann sie trotzdem wirken, und es wird mit jedem Jahr schwerer, die Kleinen bei Laune zu halten. Wir haben acht Tipps für Sie, die die Zeit bis zum Fest verkürzen.

Von Melina Schütz |  Bonn - 12.12.2019

Kinder erleben die Vorweihnachtszeit anders als wir Erwachsenen. Wenn man sie dabei beobachtet, wie sie staunend, strahlend und voller Ungeduld dem Fest entgegenfiebern, kann man sich ein Schmunzeln oft nicht verkneifen. Aber um ihre Freude aufrecht zu erhalten, muss das "Programm" auch stimmen, denn die Zeit bis Weihnachten ist lang. Was man neben klassischem Plätzchenbacken und dem Weihnachtsmarktbesuch mit Kindern unternehmen kann, um die Adventszeit zu genießen, haben wir für Sie festgehalten.

1. Auf Entdeckungsreise

Wie wäre es mit einem Entdeckungsspaziergang durch ihren Heimatort? Gehen Sie los, wenn es bereits dunkel ist und achten Sie besonders auf die weihnachtlich beleuchteten Häuser. Vielleicht finden Sie eines das besonders schön, besonders bunt oder besonders viel geschmückt ist? Wenn Sie mit mehreren Kindern losziehen, könnten Sie auch einen Wettbewerb daraus machen: "Wer findet das bunteste Haus?"

2. Weihnachtsweizen pflanzen

Kennen Sie Weihnachtsweizen? Dabei handelt es sich um einen alten europäischen Brauch, bei dem man am 13. Dezember Weizen aussät. Dafür nimmt man entweder befeuchtete Watte oder Erde als Untergrund, stellt die Aussaat an einen warmen Ort und hält sie dauerhaft feucht. Bis Weihnachten sollten dichte grüne Triebe gewachsen sein, in deren Mitte man eine oder drei Kerzen stellt. Dies erinnert an Jesus Christus beziehungsweise an die Dreifaltigkeit. Der Weihnachtsweizen ist eine schöne Möglichkeit, Kindern das Warten bis zum Fest zu erleichtern.

3. Gute Wünsche

Die Wunschzettel sind schon geschrieben. Lego, Bücher und Puppen sind beim Christkind bestellt. Wie wäre es, wenn Sie gemeinsam mit Ihren Kindern einen Wunschzettel gestalten, der nur Nichtmaterielles enthält? Gute Wünsche für die Oma oder ein paar nette Worte für den Onkel. Vielleicht möchte ihr Kind die Wünsche auch am Weihnachtsfest vortragen oder an die entsprechende Person verschicken.

Familienshooting zu Weihnachten

Eine Familie macht Fotos in Weihnachts-Outfits.

4. Fotoshooting

Seit einigen Jahren hat sich die Tradition des "Ugly-Christmas-Pullis" breit gemacht. Mittlerweile findet man in den Läden nicht nur Pullover mit weihnachtlichen Motiven, auch Schlafanzüge, T-Shirts und Accessoires aller Art. Besorgen Sie doch mal Outfits für die ganze Familie und veranstalten ein privates Foto-Shooting. Bei all den schrillen und skurrilen Motiven kommt bestimmt Stimmung auf. Das beste Bild können Sie als Postkarte ausdrucken lassen und verschicken oder aber gerahmt zu Weihnachten verschenken.

5. Kinonachmittag

Wie wäre es mit einem Kinonachmittag für die ganze Familie am heimischen TV? Das Angebot an Weihnachtsfilmen ist riesig und umfasst nahezu jede Altersgruppe. Besonders wenn Kinder selten fernsehen, ist es ein echtes Highlight. Machen Sie ein Event daraus und setzen sich gemütlich unter eine Kuscheldecke und halten Snacks parat. Hier gibt es übrigens unsere Favoriten. 

6. Lesen an besonderen Orten

Ebenso schön kann ein Lesenachmittag sein. Decken Sie sich vorher in der Bücherei mit weihnachtlichen Büchern ein und überlegen sich einen besonderen Ort zum Vorlesen. Handelt die Geschichte zum Beispiel vom Tannenbaum, gehen Sie in den Wald und lesen dort. Bei schlechtem Wetter kann man auch mal verschiedene Orte im Haus ausprobieren. Wie wäre es mit dem Keller? Was passt zu ihrer Geschichte? Werden Sie kreativ. 

7. Nicht nur klassische Kekse

Es müssen nicht immer süße Plätzchen sein. Süßigkeiten gibt es in der Weihnachtszeit sowieso an jeder Ecke. Versuchen Sie sich doch an einer herzhaften Alternative zum Ausstechen. Oder sie basteln aus Natron und Speisestärke Baumschmuck. Eine Anleitung dazu finden Sie hier:

8. Krippenschau

Besuchen Sie mit Ihren Kindern verschiedene Kirchen in der Umgebung und sehen sich die verschiedenen Krippendarstellungen an. Dabei kommen bestimmt auch Fragen auf und Sie können Ihren Kindern erklären, wie der Kirchenraum aufgebaut ist oder weshalb Weihnachten auf den 25.12. fällt. Falls Sie dafür noch ein wenig Auffrischung brauchen, schauen Sie doch mal bei unserem Weihnachtsdossier vorbei!

Von Melina Schütz